Portale öffnen einen Raum.
Portale sagen aber auch etwas aus
über das Geheimnis dieses Raumes:

Das Kirchenportal des Dreifaltigkeitsklosters zeigt im Bronzerelief auf der einen Seite den Gottessohn in der Anbetung vollkommener Hingabe seiner selbst an den Willen des Vaters, auf der anderen Mose in der Fürbitte für sein Volk in äußerster Bedrängnis.
Diese Bilder weisen hin auf das, was sich in diesem sakralen Raum vollzieht: Anbetung und Fürbitte. Für die Gemeinschaft kontemplativer Ordensfrauen, Dienerinnen des Heiligen Geistes von der Ewigen Anbetung, ist hier der Ort, an dem sie den verklärten Herrn in der Eucharistie und durch ihn den Vater im Heiligen Geist anbeten. Vereint mit Christi Liebeshingabe an den Vater stehen sie fürbittend ein für das Leben der Welt. Als ihre persönliche Antwort auf den Ruf des liebenden Gottes haben sie ihr Leben der Anbetung geweiht.
Wer gläubig in den Kirchenraum eintritt, ahnt etwas vom Geheimnis des lebendigen Gottes, der hier gegenwärtig ist. Ihm kann gnadenhaft Antwort ge­schenkt werden auf die alte und ewig neue Frage nach dem Sinn des Lebens.
Haltet Einkehr in der Stille einer Kirche!
Lasst vor dem Tabernakel eure Liebe zu Christus neu entfachen und erstarken!
Diese Worte des früheren apostolischen Nuntius, Kardinal Muench, möchten die Anbeterinnen allen Vorübergehenden als Einladung zurufen.

Mose im Gebet
Ex 17, 11 - 12

 

Jesus am Ölberg
Lk 22, 41 - 45

Das Apsis-Mosaik
in der Kirche des Dreifaltigkeitsklosters stellt symbolhaft die
Heiligste Dreifaltigkeit
dar:

  • Die Hand Gottes, des Vaters,
  • das Kreuz Christi, des Sohnes Gottes,
  • und sieben Feuerzangen
    als Symbol der Sendung des Heiligen Geistes.

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