Glück ist Geborgensein in Gott.
In der Stille wird es dir geschenkt.

Aus dem Mutterhaus in Steyl (Holland) kamen im September 1924 die ersten Schwestern Dienerinnen des Heiligen Geistes von der Ewigen Anbetung nach Bad Driburg und zogen in ihr neuerbautes Kloster ein, das der Heiligsten Dreifaltigkeit geweiht wurde. Am Tag nach dem Einzug begannen unsere Schwestern bereits mit der ANBETUNG des Herrn im Heiligsten Sakrament.
Bis heute ist die Anbetung der zentrale Dienst unserer Gemeinschaften geblieben. »In der Anbetung vereinigen wir uns mit der Hingabe Christi an den Vater - für das Leben der Welt.« (Regel) Die Ewige Anbetung ist »ein öffentliches Zeugnis unseres Glaubens und unserer Liebe und zugleich Danksagung für dieses unsagbar große Geschenk« (Regel). Gedrängt von der Liebe unseres Herrn Jesus Christus flehen wir um Heil und Segen für die ganze Menschheit.
 Aber nicht nur die immerwährende Anbetung bei Tag und bei Nacht, sondern auch das Lob Gottes im CHORGEBET, ja unser ganzes Leben, das sich in Stille und Einfachheit vollzieht, soll dazu beitragen, dass Gott von allen Menschen »erkannt, geliebt und verherrlicht werde (Arnold Janssen).
Nach den mühevollen Jahren des Anfangs folgten Zeiten inneren und äußeren Wachstums, bis der Zweite Weltkrieg seine Schatten auch auf unser Kloster warf. Trotz mancher Sorge und Bedrohung konnten wir jedoch weiterhin unserem Dienst des Gebetes und der Sühne leben. Auch die Ewige Anbetung wurde ohne Unterbrechung fortgesetzt.
Die jetzige Gestalt erhielten das Dreifaltigkeitskloster und seine Kirche durch einen notwendig gewordenen Umbau in den Jahren 1964/65. Als im Jahre 1974 die Generalleitung der Kongregation ihren Sitz nach hier verlegte, wurde ein Anbau erforderlich.
Ein Kloster ist jedoch mehr als nur ein steinerner Gebäudekomplex, der von einer Mauer umschlossen wird. Es soll »Stadt auf dem Berge«, »Zelt Gottes unter den Menschen« sein, Zeichen der geistlichen Dimension der Kirche. Denn geistliche Gemeinschaften sind Gliederungen der Kirche Jesu Christi, gebildet aus Getauften, die der erhöhte Herr durch Seinen Geist zu einem gemeinschaftlichen Leben und Dienst unter dem Anspruch des Evangeliums berufen hat. Wir alle, die wir hier leben, wissen uns von Gott in diese Gemeinschaft berufen und wollen als solche der Kirche und den Menschen die­nen. Wir glauben, dass hier der Platz ist, an den Gott uns gestellt hat; deshalb finden wir in dieser Lebensform unser Glück und die Sinnerfüllung unseres Lebens.
Auf die Verherrlichung Gottes und die Heimholung der Welt ist unser ganzes Leben ausgerichtet. Diese Berufung verwirklichen wir

  • durch das betrachtende Versenken in die Liebe und die Heilsgeheim­nisse des lebendigen Gottes;
  • durch die ewige Anbetung, als unsere Antwort auf die Liebe Gottes in der heiligen Eucharistie;
  • durch das Chorgebet, das wir im Namen der Kirche siebenmal am Tag vor dem Thron Gottes als Lobgesang darbringen;
  • durch unsere Arbeit und unser Studium;
  • durch die Fürbitten, die wir für die Kirche, für die Evangelisierung der Welt und die Einheit im Glauben sowie für die Nöte aller Menschen immer wieder vor Gott tragen.

Die ganze Schöpfung steht in Erwartung des Herrn; darum unser Flehen:  Dein Reich komme!

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